Auszug aus einem Interview mit dem „Kaltblut Magazin Berlin“:

Wie viel von euren beiden Charakteren steckt in euren Figuren?

Frank: Ernst ist so wundervoll naiv und leichtgläubig, ganz anders als ich. Besonders seine etwas steife Art ist mir ziemlich fern. Bei Udo ist es meiner Meinung nach eher umgekehrt. Udo ist im Leben ruhiger, so ganz anders als Tobi. Und ich bin im Leben viel aufgedrehter und bescheuerter als Ernie. Insofern macht es mir sehr viel Spaß einen solchen Charakter zum Leben zu erwecken. Das was ich mit Ernie teile, ist seine Nachdenklichkeit.

Udo: Tobi ist natürlich viel freier als ich und pfeift auf Konventionen. Besonders schön fand ich es, der heutzutage sehr genormten schwulen Schnauzbartgemeinde einen schillernden Tobi entgegenzusetzen...(lacht laut) Nein, es ist schön einen solchen bunten Charakter mit Tiefgang spielen zu können, da das bestimmt die wenigsten erwarten.

Alexandra Starnitzky spielt die Rolle der intriganten Uta mit großer Übertreibung. Gibt es einen Grund warum diese Figur zweisprachig angelegt ist?

Frank: In unserer Geschichte geht es sehr viel um Freundschaft. Utas Freundschaft zu Ernst beispielsweise war mal eine sehr Ehrliche. Aber manchmal verliert man die Verbindung zu Menschen, die einem mal viel bedeutet haben. In Utas Fall ist es die Eifersucht auf Ernsts Partner, die sie zu all dieser Boshaftigkeit treibt. Ihre Art, ein Mischmasch aus Deutsch und Englisch zu reden, ist wie eine Distanz, die sie aufbaut. Wenn der Zuschauer sie zum ersten Mal sieht, spricht sie ganz normal Deutsch, aber ab dem Moment wenn sie Tobias kennenlernt, verändert sich ihre Sprache und sie benutzt die ganzen englischen Wörter als eine Art Giftpfeile für ihre Mitmenschen. Alexandra, die ich bei einem Workshop kennenlernte, gibt ihrem Charakter eine undurchsichtige Note, die von Zärtlichkeit bis Brutalität reicht. Sie fordert alles von dir in gemeinsamen Szenen. Entweder du machst mit oder du wirst überrollt. Sie ist weiß Gott kein einfacher Mensch. In ihrem Charakter spiegeln sich viel mehr zahlreiche schillernde Facetten mit Ecken und Kanten, an denen man sich gerne auch mal blutig stoßen kann. Insofern war die gemeinsame Drehzeit mit ihr alles, aber nicht langweilig.

Tobias und Ernst werden als glückliches Paar gezeigt. Wie schafft es Uta dann überhaupt, einen Keil zwischen die beiden zu treiben?

Frank: Ernst ist neu in der Stadt und hat keinen eigenen Freundeskreis. Er lässt sich komplett in die Welt seines Partners ziehen und vergisst jenseits der Arbeit auch seine eigene Welt aufzubauen. Genau in diese Kerbe schlägt Uta. Sie stellt die Beziehung der beiden in Frage und sät Zwietracht. Außer Uta hat Ernst dann auch keine anderen Menschen, mit denen er über seine aufkommenden Zweifel reden kann. Und Tobi scheint blind ob der Probleme seines Partners zu sein. Und so ist es Uta ein Leichtes Ernsts Naivität auszunutzen.

Udo: Wir zeigen ja zwei in ihrer Lebenseinstellung völlig konträre Persönlichkeiten. Tobi lebt im Hier und Jetzt, denkt nicht an morgen und Probleme gibt es für ihn nicht. Er ist einfach nur verliebt und genießt das. Ernst ist ein völlig anderer Typ, gerade ausgebrochen aus seiner Kleinstadt, einerseits berauscht von den Freiheiten der Großstadt, aber noch nicht wirklich dort angekommen. Dummerweise versucht Tobi, das Problem Uta nicht auf konventionelle Art, z.B. durch Kommunikation mit Ernst, zu lösen, sondern auf eine ziemlich kindische Art und Weise. Damit stößt er natürlich an die Grenzen seiner sorglosen Welt und muss sich der Realität stellen.

Die Neben- und Gastrollen sind besetzt mit Freunden von euch und einigen Berliner Szenegrößen. Wie kam es dazu?

Frank: Am allerstolzesten sind wir, dass wir Ades Zabel gewinnen konnten. Bei unserer gemeinsamen Szene musste ich mich wirklich sehr am Riemen reißen um nicht dauernd loszulachen und damit den Take zu vermasseln. Wenn sie diesen gelben biederen Pullover und diese Sekretärinnenperücke trägt sieht sie einfach zum Schießen aus. Unmöglich, dabei ernst zu bleiben. Sie selber ist aber hochprofessionell und zieht ihr Ding in einer Geschwindigkeit durch, dass dir schwindelig wird. Nina Queer und Barbie Breakout haben den Discodrehtag mit ihrer bloßen Präsenz zu etwas ganz Besonderem gemacht. Diese beiden durchgeknallten Ladys haben den ganzen Laden mitsamt Team und Statisten durcheinandergewirbelt.

Udo: Sascia und Marcel, die Steffi und Leopold spielen, unterstützen als loyale Freunde den kindischen Plan, den Tobi mit seiner Mutter ersonnen hat. Sie haben erkannt, dass Ernst und Tobi ein tolles Paar sind und kämpfen zum Schluss zum Wohl von Tobi an Ernsts Seite und sind somit ein wichtiges Verbindungsglied.

Ich habe gehört es gibt ein Geheimnis um euren Regisseur Robert Hasfogel?

Frank: Wir verraten jetzt etwas, das ich bisher nur in den USA auf der Festivaltour verraten habe. Der Name „Robert Hasfogel“ ist ein Pseudonym. Tatsächlich hatten wir zwei Regisseure. Einer, von dem wir uns dann einvernehmlich getrennt haben und Einer, den wir für den zweiten Teil der Dreharbeiten gewinnen konnten. Zwei Regisseure zu haben, erwies sich überraschenderweise als absoluter Glücksfall. Während der Eine für die messerscharfe Comedy zuständig war, hat sich der Andere um die emotionaleren Aspekte der Geschichte gekümmert.

Udo: Naja, zuerst war es schon eher ein Schreck als unser Regisseur nach der Hälfte ausfiel. Wir hatten aber, wie du schon sagtest, unglaubliches Glück. Es war erstaunlich wie schnell unser zweiter Regisseur die Charaktere verstanden hatte und wie pointiert er arbeitete. Er gab den Figuren mehr Tiefgang, den wir schon ein bißchen vermisst hatten. Ja, es war im Nachhinein betrachtet das beste was der Produktion passieren konnte.

Was war für euch das tollste und das schlechteste Erlebnis bei dem Dreh?

Frank: Das Aufregendste war ganz klar der New-York-Dreh. Gleich dahinter kommt der Discodreh. Udo und ich hatten wochenlang Tangounterricht gehabt um einigermaßen überzeugend vor der Kamera zu tanzen. Ich für meinen Teil habe zwei linke Füße, insofern war es erstaunlich, dass das Ergebnis im Film so toll aussieht. Großen Anteil daran hat Udo, der mir als gelernter Tänzer immer Sicherheit gab. überhaupt waren die gemeinsamen Szenen mit ihm für mich das absolute Highlight bei den Dreharbeiten. Zwischen uns ist ein starkes Band entstanden und wir konnten uns aufeinander verlassen und schlussendlich haben wir ja auch gemeinsam Ente Kross Film gegründet. Das schlimmste Erlebnis war für mich Marcels Unfall am Kinodrehtag und er mit dem Krankenwagen abtransportiert wurde. Ich hab den ganzen Film da schon in der Tonne gesehen. Gott sei Dank ist ja nix passiert.

Udo: Oh ja, New York. Ich war das erste Mal da und es ist wirklich eine magische Stadt. Aber jetzt zurück zur Frage: Das tollste war sicherlich Frank kennenzulernen. Ohne Scheiß, er ist ein Seelenverwandter. Am Anfang war das so seltsam für mich, das ich das kaum zulassen konnte, aber ziemlich schnell sind wir wie Magnete aneinandergekracht. Er ist ein wichtiger Mensch in meinem Leben und die trifft man ja nicht jede Woche.

Warum habt ihr auch dafür entschieden, den Film in Berlin spielen zu lassen? Ist Berlin als Kulisse nicht langsam ein wenig langweilig?

Frank: Langweilig? Machst du Witze? Fahr doch mal nach Stuttgart oder Hannover. Hmmm... da tobt das Leben. (Beide lachen) Berlin ist einfach eine Ausnahmestadt, für die Einwohner, Touristen und selbst für Berlin-Hasser. Zwar ist die Stadt überlaufen und auch schmutzig und unfreundlich und viel zu touristisch, aber jeden Tag werde ich aufs Neue von der Außergewöhnlichkeit dieser Stadt überrascht. Ich will wirklich nirgendwo anders in Deutschland leben. Für Filmemacher ist es in Berlin unglaublich unanstrengend zu drehen. Hier interessiert es niemanden, wenn irgendwo Kameras auftauchen.

Udo: In Köln hast du gleich das Ordnungsamt am Hals. Nein, aber ganz ehrlich? Also ich hab mich immer darüber geärgert in jedem Till-Schweiger-Film, der in Berlin spielt, ca. 150 mal den Fernsehturm zu sehen und bin jetzt sehr erstaunt, dass uns dasselbe auch passiert ist. Berlin ist die Stadt in der wir alle leben und wie könnte sie dann langweilig sein?

Ihr seit ja beide nicht nur die Hauptdarsteller, sondern auch ausführende Produzenten. Im Jahr 2011 habt ihr eure Produktionsfirma „EnteKross“ ins Leben gerufen. War diese Doppelbelastung nicht schwierig? Wie seid ihr damit um gegangen?

Frank: Den Umfang haben wir erst nach und nach realisiert. Am Anfang war es noch recht einfach, aber es wurde immer schwieriger von der auszuführenden Position in die planende Position zu wechseln und umgekehrt. Als Schauspieler musst du dir nur Gedanken machen, dass du vor der Kamera glaubhaft bist. Als Produzent musst du dir über wirklich alles Gedanken machen. Ein Rattenschwanz, bei dem wir auch wirklich viele Anfängerfehler gemacht haben.

Udo: Ja, wir haben uns da selber ins kalte Wasser geworfen. Am Anfang ist das sehr erfrischend und erst nach und nach rudert man gegen das Ertrinken an. Aber wir hatten unglaubliches Glück! Viele aus dem Team waren schon so etwas wie Familie geworden und halfen uns, wo sie konnten. Natürlich ist es von Vorteil, zu zweit diesen ersten Marathon zu schwimmen. Man gibt sich gegenseitig Kraft, wenn mal einer schlapp macht. Wir haben eine Menge gelernt!

Wo wollt ihr hin? Was ist euer Ziel? Was können wir in Zukunft von Euch erwarten?

Frank: „Männer zum Knutschen“ war eine absolute Fingerübung. Mit unserem Nachfolgewerk wollen wir beweisen, dass wir keine Eintagsfliegen sind. Wir wollen der schwul-lesbischen Filmlandschaft in Deutschland etwas hinzufügen, das es in dieser Art noch nicht gibt. Eine Selbstverständlichkeit von schwulen Geschichten. Ohne Coming Out oder Krankheitsthematik, sondern interessante, spannende, lustige, dramatische Geschichten, bei denen es nicht wichtig ist, dass die Charaktere schwul sind, sondern bei denen das Normalität ist. In anderen Ländern gibt es das, hier nicht.

Udo: Wir leben nur augenscheinlich in freieren Zeiten, in denen Schwul -oder Lesbischsein von der breiten Öffentlichkeit akzeptiert wird. Die Wahrheit sieht aber ganz anders aus. Ich denke ich muss nicht auf tägliche Diskriminierung in kleineren deutschen Städten, Gewalt oder seltsame Gesetzesentwürfe (z.B. in Russland, wo die Diskussion oder das Zeigen von schwulen Themen verboten werden soll), bis hin zu Tötungen von Homosexuellen nur aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, hinweisen. Es wird schnell vergessen, was in den letzten dreißig Jahren erkämpft wurde und wie schnell das wieder kippen kann.

Ihr seid eine Filmproduktionsfirma, die LGBT-Stoffe realisieren, und ihr seid offen lebende schwule Schauspieler. Habt ihr keine Angst, dass man euch in eine Schublade steckt?

Frank: In Deutschland gibt es Produktionsfirmen wie Sand am Meer. Wir fanden es wichtig uns in eine spezielle Richtung zu positionieren. Ich will als schwuler Mann nicht nur die 105. heterosexuelle Krimigeschichte oder Liebesgeschichte sehen. Ich will Geschichten sehen, die den Horizont erweitern, und nicht ständige Wiederholungen. Hat etwa ein Till Schweiger Angst, dass man ihn nur in die heterosexuelle Schublade steckt? Nein, gewiss nicht, dem würde auch niemand diese Frage stellen. Wir wollen Geschichten über die Community. Ich habe so viele tolle Dinge in der schwulen Welt erlebt. Ich will was zurückgeben.

Udo: Ich stecke jeden Tag dutzende Menschen in eine Schublade, das ist doch total normal! Deswegen heisst es ja auch VOR-Urteil! (Lacht). Ich lasse mich gerne im Nachhinein von Menschen überraschen. Oft ist das erste Urteil auch genau das Falsche. Und hey... natürlich kann ich auch was anderes als schwule Filme drehen, das ist nur einer, wenn auch sehr bedeutender Teil meines jetzigen Lebens.

Frank, du hast dich vor kurzen in die Liste der wenigen offenen schwulen Schauspieler eingetragen. Was ich persönlich super finde. Denn es gibt einige Kollegen, die am Wochenende durch diverse Schwulen Clubs tingeln, einen Freund haben, aber öffentlich heterosexuell sein wollen. Was denkst du warum das 2012 noch immer so ist?

Frank: Was die Allgemeinheit noch immer nicht kapiert hat, ist, dass die sexuelle Orientierung unwichtig ist beim Spielen von Rollen. Ich habe heterosexuelle gewalttätige Rollen gespielt und mein Regisseur wusste dass ich schwul bin. Das ist keine Frage der Orientierung sondern wie weit man sich in einen Charakter fallen lassen kann. Bei „Brokeback Mountain“ war es dem Verleih unglaublich wichtig, dass die beiden Hauptdarsteller in jedem Interview erwähnt haben, dass sie Hemmungen vor der Knutschszene hatten und eigentlich heterosexuell sind. Nicht auszudenken wenn sich ein Hollywood-Star als schwul outen würde. Ich wurde von meiner Agenturchefin gefeuert als ich mich geoutet habe und ich bin weiß Gott kein Star. Schwulsein ist leider immer noch ein Riesenthema und oft ein Ausschlusskriterium in den Augen der Besetzer.

Wie seid ihr zur Schauspielerei gekommen?

Udo: Als Kind war ich sehr introvertiert, aber gerne auch der Klassenclown, eigentlich paradox, aber ich mochte Menschen nicht und sie mich glaube ich auch nicht. Angefangen hat alles erst so richtig auf der Uni. Ich half einem Freund beim Umzug und lernte dabei einen Ex-Pina-Bausch-Tänzer kennen, und zwei Monate später stand ich schon als Tänzer auf der Bühne und war Mitbegründer eines Tanztheaters. Eine irre Zeit in der ich ununterbrochen mit verrückten, tollen Menschen probte und zusammenhing. Verdient haben wir damals so gut wie nichts damit. Als ich dann vor zehn Jahren nach Berlin zog, rutschte ich ins Sprechtheater und landete schließlich durch Zufall beim Film.

Frank: Während Udo einen wundervollen unkonventionellen Weg eingeschlagen hat, lief es bei mir eher ziemlich normal. Ich hab vier Jahre Schauspiel studiert in Stuttgart und hab dann zehn Jahre Theater gespielt, bevor ich mich vor die Kamera getraut habe.

Wie ist die Arbeit bei eurer Produktionsfirma aufgeteilt? Wer ist für was zuständig?

Udo: Es ist immer noch etwas chaotisch. Wir werden das, denke ich, immer wieder neu verhandeln müssen, da man sich ja selbst ständig verändert. Ich denke, dass unsere kommenden Projekte genug Raum lassen, immer wieder neues zu entdecken, auszuprobieren und unsere individuellen Stärken auszuspielen. überspitzt gesagt. Eines hab ich, so trivial es sich auch anhört, im letzten Jahr gelernt: Der Weg ist das Ziel!

Frank: Udo und ich sind grundsätzlich verschiedene Charaktere, das bringt viel Lebendigkeit, aber auch Komplikationen mit sich. Udo schafft es viel leichter, nach der Arbeit abzuschalten und sich seinem Privatleben zu widmen. Ich nehme oft die Arbeit mit nach Hause und brüte lange darüber nach. Ein großer Unterschied ist auch dass die Produktion mein Hauptjob ist und Udo noch nebenbei einem „ganz normalen“ Job nachgeht, der geregelte Arbeitszeiten etc. mit sich bringt. Schauen wir, wie lange noch. Lass mich ehrlich sein, natürlich ist es leicht eine Firma zu gründen und dann sich als Produzenten auszugeben, aber wir hoffen dass wir uns diesen Status auch wirklich verdienen. Fest steht allerdings, dass Udo und ich uns absolut ergänzen. Meine Schwächen sind oft seine Stärken und umgekehrt. Und so schwierig es auch manchmal ist mit einem seiner besten Freunde Geschäfte zu machen, es ist auch was ganz Besonderes.

Ihr seid ja noch sehr neu im Business. Wie habt ihr euren Film finanziert? Freunde? Familie?

Frank: Sagen wir mal so, wir haben unsere gesamten Rücklagen aufgebraucht und stehen beide auf der Straße. (lacht). Wir haben Unterstützung von unseren Familien, speziell meiner Mutter, die auch Co-Produzentin wurde, erhalten. Außerdem haben uns Freunde unterstützt, die alle an uns glauben.

Udo: Es ist ein wahnsinniger Kamikazeflug den wir hier machen, aber ich bereue wirklich nichts. Nur wer mutig ist, kann auch gewinnen.

Der Film war auf Festivals im Ausland ein überraschungserfolg. Jetzt kommt er endlich nach Deutschland. Erwartet ihr einen ähnlichen Erfolg.

Frank: Ich war zwei Monate in den USA und habe erlebt, wie viel Liebe die Leute unserem Film entgegengebracht haben. Sie fanden es sehr erfrischend, einen Low-Budget-Film zu sehen, dem man das Herzblut aller Beteiligten ansieht, was bei großen Produktionen oft vermisst wird. Ich hab das Gefühl, dass sie uns auch deshalb mit so viel Preisen bedacht haben.

Udo: Bei unserer Vorpremiere in Freiburg hat mich die Stimmung im Publikum förmlich umgehauen. Doch gleichzeitig denke ich, dass es der Film in Deutschland vielleicht schwerer haben wird. Viele Festivalbesucher liebten gerade die Leichtigkeit unseres Films. Es bleibt abzuwarten, ob deutsche Kritiker sich auf eine etwas andere und ziemlich verrückte Komödie überhaupt einlassen können. Ich hoffe es natürlich sehr.